Xing will jetzt Twitter sein: Der Kuchen ist verteilt, Krümel werden knapp

Und wo wir gerade beim Thema »ein Werkzeug für einen Zweck« waren: Xing hat sich nun ein Status-Verkündungs-Feature à la Twitter eingebaut, aber nur für Premium-Mitglieder. ;)

Ist das eine gute Idee? Xing ist der einzige »Social-Network«-Dienst, der auch von wenig »Web-Zwei-affinen« Business-Menschen genutzt wird. Wie einer meiner Ex-Chefs, der, wenn er eine Website aufruft, den Namen immer erst in Google eingibt und dann drauf klickt. Und der soll nun Status-Updates innerhalb von Xing »twittern«?

Und die hippen Zwei-Nuller? Sollen die nun ihre Stati nacheinander in Twitter, Pownce, Jaiku, Plazes, Facebook, DingensZV und zusätzlich auch noch in Xing eintippen? Wie viele solcher Dienste mag man wohl gleichzeitig bedienen?

Seinen zweinulligen Dienst auf eine Kernfunktion hin auszurichten und diese perfekt zu erledigen, halte ich für erheblich aussichtsreicher als hektisch nach allen Trends zu grabschen und einen halbgaren Gemischtwarenladen zu schaffen.

Tags: xing socialnetworks web2.0 twitter


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